Pressemitteilung: Die Zukunft der Region Stegskopf schon jetzt erleben

Error:Array ( [faultCode] => 405 [faultString] => Der XML-RPC-Service wurde auf dieser Website deaktiviert. )

Die Bürgerinitiative Region Stegskopf schlägt zeitnahe Exkursion nach Münsingen vor.
Spätestens seit dieser Woche steht fest: die Bundeswehr wird den ehemaligen Truppenübungsplatz Stegskopf zum 30.06.14 an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) übergeben. Mit diesem Tag läuft die Uhr für die Infrastruktur des Lagers rückwärts. Aktuell ist eine Aufrechterhaltung der Infrastruktur wie Wasser, Strom und Heizung noch bis zum Februar 2015 gesichert, doch leider fehlt noch immer ein Konzept für eine Folgenutzung.
Aus diesem Grunde hat sich die Bürgerinitiative Region Stegskopf bereits vor 2 Wochen an die Verantwortlichen der BImA und des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums gewandt und die Organisation einer gemeinsamen Exkursion zum ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen angeregt. Dieser Vorschlag trifft auch bei den Verantwortlichen der Kreisverwaltung Altenkirchen auf große Zustimmung.
Münsingen ist ein sehr gutes Beispiel für eine gelungene Konversion. Hier haben sich sowohl die BImA als auch das Bundesland Baden-Württemberg in die Konversion eingebracht. Wenn man sich die Geschichte des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen ansieht, sieht man verblüffende Parallelen zum Stegskopf: eine lange militärischen Nutzung und die damit verbundene Kampfmittelbelastung, aber auch eine einzigartige Naturausstattung. Auch die Besitzverhältnisse entsprechen denen des TrÜbPl Stegskopf.
Heute ist der ehem. TrÜbPl Münsingen Zentrum des Biosphärengebietes Schwäbische Alb und ein Motor für die lokale Wirtschaft. Der Schwerpunkt dieser Exkursion sollte nicht auf der Schönheit der Natur liegen, sondern auf dem Erfahrungsaustausch mit den Verantwortlichen des Landes Baden-Württemberg, der BImA und dem Biosphärenzentrum Schwäbische Alb. So können sich die neu gewählten Gemeindevertreter und lokalen Politiker gemeinsam mit Interessengruppen selbst ein Bild von einer möglichen Zukunft der Region machen.
Was unsere Region nun braucht ist ein zügiges, gemeinsames Vorgehen aller Beteiligten und eine solche Exkursion könnte hierzu den Grundstein legen.

Weitersagen!